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Hallo und herzlich willkommen zum neuen Update! Wie die Überschrift schon vermuten lässt, geht es heute weniger um Kunden- bzw. Teamfänge, sondern dieses Update beschäftigt sich einzig und allein mit dem Release (voraussichtlich ab Dienstag...) der neuen Readymadesorte "Honeycana"!

Aus diesem Grund wird Mark Dörner etwas aus dem Nähkästchen plaudern, wie es überhaupt dazu gekommen ist, eine neue Sorte ins Programm aufzunehmen.

Außerdem berichtet er uns ausführlich über seine bisherigen Erfahrunden mit "den Weißen". Uuuuuuuuund ab gehTTs ;-)

 

Die Geburt des weißen Wahnsinns

Vor weit mehr als einem Jahr besprach ich mit Thomas Tschernich zum ersten Mal die Idee, den äußerst fängigen Tropicana - Boilie in einer weißen Version anzufertigen. Thomas bezeichnet die Tropis gerne als die gelbe Sucht – weil sie so fängig sind, als wären die Fische davon abhängig. Ziel dieser Idee war es, die ohnehin schon starke Instantwirkung des Tropicanaköders auf ein neues Level zu heben. Die Farbe Weiß stellt einen starken Kontrast zu jedem Gewässergrund dar und wird deswegen in jedem Gewässer von Karpfen gut und schnell gesehen. Wir wissen alle aus Christopher Paschmanns Buch „Karpfenzeit“, dass unsere schleimigen Freunde Farben und Kontraste sehr gut erkennen können. Die Farbe des Köders spielt also definitiv eine Rolle! Gerade beim Instantangeln.

Wer Thomas Tschernich kennt, der weiß, dass er sich nicht damit zufrieden gibt, einfach nur den Tropicana - Boilie weiß zu färben. Wenn er etwas in die Hand nimmt, dann richtig. Das schaffte Platz für Experimente! Ich hatte auch meine ganz eigenen Vorstellungen eines weißen Köders und so fingen wir an, einiges auszuprobieren.

Im Juni 2012 hielt ich die erste Tüte mit den „weißen Tropis“ in der Hand. Und was soll ich sagen? Sie sahen total genial und fängig aus – aber sie waren es nicht. Die normalen Tropis liefen noch etwas besser im Direktvergleich! Ok, ausbaufähig! Der Wasserglastest zeigte: Irgendwas an der veränderten Zusammensetzung sorgte dafür, dass der Köder nicht ganz so arbeitete, wie wir es uns vorgestellt hatten. Wir blieben dran, probierten einiges aus. Etliche Wochen, Wasserglastests und Testsessions später hielten wir schließlich einen Köder in der Hand, der genau unseren Vorstellungen entsprach: Geruch, Farbe, Geschmack – perfekt. Der Köder arbeitete vernünftig, zerbrach trotz relativ weicher, attraktiver Konsistenz nicht im Wurfrohr und der (leider bei einem Ready nötige) Konservierer war geschmacklich kaum präsent. Wir waren zufrieden!

Also begab ich mich auf die Reise, um die letzte Version der „Weißen“, wie wir die noch namenlosen Baits stets zu nennen pflegten, zu testen. Insgesamt 6 Gewässer in zwei Ländern habe ich mit diesen Ködern in den letzten 3 Wochen beangelt und ich bin mehr als zufrieden mit dem Ergebnis.

Wichtig ist mir zu betonen, dass an keinem der Gewässer vorgefüttert wurde! Alle Fische wurden instant mit den originalen „Ködern aus der Tüte“, also den Readys, so wie sie ab Dienstag im Verkauf stehen, gefangen.

Gewässer1: Kanal

Was wäre naheliegender, als die Köder zuerst vor der Haustür zu testen? Ein schöner Tag bei normaler Wassertrübung, Wassertemperatur von 14 Grad und regem Schiffsverkehr brachte 4 schöne Fische in wenigen Stunden. Man sagt Kanalkarpfen nach, sie seien nicht besonders wählerisch, aber die Feuertaufe war gemacht. Die Köder fingen definitiv Fisch. Besonders erfreulich war das hohe Durchschnittsgewicht, das sicher nicht am Köder lag. Die Fänge selbst hingegen schon!

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Etwas weißer Tag ist für "noch bessere Instantwirkung" ebenfalls in Planung

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Fette Beute sieht anders aus :-) Aber wer schnelle Bisse haben will, muss damit rechnen, dass auch andere Fische Gefallen an den Ködern finden ;-)

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Mehr braucht man nicht, um instant zu fangen... Man kann auch gut und gerne auf Groundbait und Co verzichten... Boilies, Pop Up, Dip, Pulver ... ready!

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Das Durchschnittsgewicht der Kanalfische war echt hoch - was mich natürlich keineswegs gestört hat ;-)

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Der einzige Fisch, der wesentlich kleiner war, war dafür extrem hübsch!

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Guter Fisch für den Kanal... Test der Honeys in der Rinne - check!

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Am besten läuft es, wenn man Vertrauen in den Köder hat! Logisch, dass ich sie sobald wie möglich auch woanders testen wollte...

Gewässer2: Torfstich

Ich besuchte meinen guten Freund Christopher Paschmanns für ein paar Besprechungen rund um gemeinsame Projekte. Klar, dass wir diese am Wasser führten. Die Gewässertrübung war relativ stark, dunkles Wasser von ca. 15 Grad. Auf dem dunklen Untergrund des Torfstiches kamen die weißen Baits natürlich voll zu Geltung. Und was wir erlebten, spottete tatsächlich jeder Beschreibung. 7 Runs in einer kurzen Nacht von 19-07 Uhr. An einem Gewässer, das unter mittelstarkem Befischungsdruck steht und an dem viel gefüttert wird! Christopher war recht angetan von den Ködern und ich überließ ihm meinen Rest von 3 Kilo. Was er damit angestellt hat, erfahrt ihr im nächsten Update ;)...

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Für die "30" reichte es nicht am Kanal. Hier traf ich jedoch den Nagel genau auf den Kopf ;-)

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Yeeaah! Was ein geiler Fisch und Abschluss der Session!

Gewässer3: Naturgewässer in Österreich

An einem 60ha Natursee in Österreich wollt ich mein Glück gemeinsam mit einem Freund versuchen. Die Gewässertrübung war mittelstark und das Wasser mit 16-17 Grad schon etwas gefährlich warm – laichwarm! Aber was soll ich sagen?! 2 Nächte - 13 Bisse sind ein eindeutiges Ergebnis. Laut dem Lokal vor Ort wahrlich kein schlechtes!

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nice one!

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15kg+ aus der Alpenrepublik - happy Mark ;-)

Gewässer5: Großer Natursee in Österreich, Bootsangeln

Mein Homie Chris Jahrbacher lud mich auf seine Yacht ein: 2 Nächte wollten wir auf einem großen österreichischen Natursee verbringen. Insgeheim erhoffte ich mir, vielleicht meinen ersten österreichischen 40er zu fangen. „Einen 20er“, wie die Ösis sagen – sie reden immer in Kilo! Was soll ich sagen? Es hat funktioniert! :)

Trotz laichgefährlichen Temperaturen und zickigem Beißverhalten. Die Gewässertrübung war „mittelschwach“.

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Einfach nur geil. Wetter, Aussicht, Ambiente ... und natürlich das Fischen!

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Erster Fisch aus dem großen Natursee: gleich ein 30er! LäufTT...

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Der erste 40er auf die neuen Honeycanas. Mit 21,8kg die "magische Grenze" deutlich übersprungen! YES!

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Erfolgsköder: Halber Honeycana + neutraler Betain Pop Up...

Gewässer: 6 Klarer Baggersee

An angetrübt-trüben Gewässern hatten mich die Köder bislang vollends überzeugt. Doch wie würde die weiße Farbe Karpfen in klarem Wasser ansprechen? Um das herauszufinden, testete ich die Köder an einem relativ stark beangelten See. Die Fische dort sind bereits mit allen Wassern gewaschen. Es sollte also der Härtetest für die neuen Baits werden! Die Umstände waren alles andere als rosig. Als wir ankamen, hieß es: Seit einer Woche sei nur ein Fisch mit 8 Kilo gefangen worden! Es war Laichzeit, das Wasser hatte 17/18 Grad - bescheidene Aussichten! Aber wir versuchten unser Glück. Und in 3 Nächten geschah das, was ich nie für möglich gehalten hätte – wir fingen wie verrückt, darunter einige große Fische „auf Weiß“! Im klaren Wasser, an einem stark beangelten See, in einer beißfaulen Phase – ich war offen gesagt überrascht! Das Wichtigste: mein Vertrauen in die neuen Köder blieb ungebrochen und wuchs sogar weiter.

Ich möchte fairnesshalber dazusagen, dass unsere Taktik bei dieser Session zum ersten Mal nicht auf die weißen Köder aufbaute. Wir fütterten einen großflächigen Platz mit soliden Fischmehlboilies von Naturebaits (ich war mit Jan Brauns gemeinsam angeln für den Dreh der ersten CarpzillaTV - Folge, die Ende Juli erscheinen wird). Auf meine Ruten fütterte ich allerdings stets die „Weißen“, während Jan erfolgreich mit seinem Dickenmittel fischte (was sonst). Wir fingen beide unsere Fische.

Ich habe bei dieser Session insgesammt rund 15-20 Kilo der weißen Baits auf meine Ruten gefüttert und rund 30 Fische darauf gefangen. Der Eintrag fischmehlhaltiger Köder war aber weit größer. Die Bisse wurden dabei mehr, die Gewichte stiegen konstant. Ein gutes Zeichen: die weißen Baits sind keine Eintagsfliegen!

Übrigens zeigt sich hier eine gute Taktik, um mit den weißen Ködern auf längere Sicht erfolgreich zu bleiben: füttert sie in geringeren Mengen zwischen gute Fischmehlboilies und angelt damit. Die Bisse kommen nicht selten schneller auf die weißen Baits, weil sie hervorstechen, während die Fischmehlboilies die Fische länger bei Laune halten!

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Es fing klein an, dafür kamen die Bisse aber unglaublich schnell - typisch für gute Instantköder!

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... wenig später kam schon ein Besserer hinterher!

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Endlich der erste Spiegler...

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Die Schuppen wichen, die Gewichte stiegen...

bk5. Was fu¦êr ein ungewo¦êhnlicher Fisch

Was für ein ungewöhnlicher Fisch! "Langweilig" kann jeder... ;-)

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Baaaaam! Wenn das mal kein geiler Fisch ist!

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... und so ging es weiter! Die Dicken waren dem weißen Wahnsinn verfallen! Wahnsinn...

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Jetzt bestand wirklich kein Zweifel mehr: die Honeycanas fangen auch im klaren Wasser - und wie!

Gewässer 7 trüber Baggersee:

Letzte Station war ein trüber Baggersee. Starker Regen über Tage hinweg sorgte für reichlich Hochwasser, auch am See stieg der Wasserstand während unserer 3 Tage -Session stark an und es wurde immer trüber. Der Weg am gegenüberliegenden Ufer war überflutet und unser Tackle versank allmählich in dem mit Sediment angereicherten Wasser. Wir (TT - Teamangler Ben Hettwer und ich) angelten die gleiche Taktik wie auch schon am Baggersee zuvor. Viele Fischmehlköder gemischt mit ca. 1/3 „Honeys“. Geangelt wurde sowohl mit Extraktor als auch Honeycanas und gefangen haben wir 12 Fische bis über 20 Kilo – was soll ich noch sagen? Ihr seht es ja selbst!

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Der Anfang war schnell gemacht!

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Traumhafter Spiegler... Die Farbe, die Form, das Gewicht... (ok, schwerer geht immer!) :-)

Der weiße Wahnsinn:

Starkes Regenwetter, viele Drills, rudern, Rigs binden und Fische von Hand aus Holz und Kraut zerren, hinterließen ihre Spuren. Meine Hände waren nach nur 13 Nächten angeln so aufgerieben und verschwollen, dass mir der Arzt fast alle Finger aufschneiden musste, um Eiter zu entfernen! Kein Witz!!! Wundgefangen habe ich mich! Antibiotische Salbe und Tabletten muss ich bis zum Ende der Woche noch nehmen. Für mich aber kein Grund, sich auszuruhen. Ich bin heiß! Das Auto ist gepackt, die französischen Fische warten und der weiße Wahnsinn wird seinen Lauf nehmen, da bin ich mir sicher!

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Heftig - echt heftig! WUNDGEFISCHT! Der weiße Wahnsinn hat mich ergriffen ;-)

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Aua! Aber es half nichts. Die Wunden mussten versorgt werden. Aber für solche Erlebnisse am Wasser nimmt man einfach vieles in Kauf! Das "Medical Pack" ist auf jeden Fall am Start, wenn es morgen ab nach Frankreich geht. Neue Abenteuer warten. Honeys will do the job ;-)

ACHTUNG:

Ich möchte die „Honeycanas“ hier nicht als Wunderköder hinstellen. Man muss schon wissen, wo und wie man damit angelt. Das heißt, letztendlich fängt in meinen Augen der Angler den Fisch. Aber was sich bei mir in nur 13 Nächten an 7 Gewässern abgespielt hat, spricht für sich!

Die Honeycanas spielen mit Sicherheit ganz weit oben mit auf dem Markt für (süße) Instantboilies. Dafür haben wir uns auch mächtig ins Zeug gelegt! Die Köder, die ich gefischt habe, und immer noch fische, sind komplett identisch mit denen, die es im Shop zu kaufen gibt. Kein Fake, keine Sonderversionen – alles echt!

Abschließend kann ich sagen, die Honeycanas sind genau so geworden, wie wir es wollten: zu einem Köder, der schnell und konstant Fische fängt. Eine echte Instantwaffe!

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Egal ob nur eine Hand voll oder mehrer Tüten. Die Honeycanas behalten auch über längere Zeit ihre anziehende Wirkung! Try it - NOW! ;-)

M.D.

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Satz zur Staffelung:

Die Honeycana - Boilies sind in enger Zusammenarbeit mit Mark Dörner entstanden.

Sie sind nur in einer Version als 20mm - Boilie in „Instantbags“ von 2,5 Kilo zu 9,90€ pro Kilo erhältlich.

 

Ankündigung:

Im nächsten Update gibt es weitere Honeycana-Fänge zu bestaunen! Vorher wird es aber noch ein weiteres Einzelupdate mit einem Interview zum Fang des 33kg-Fisches von Chris Faber geben. Es tut sich also was, ihr könnt gespannt sein ;-)


Basti